Einladung zur Usedom-Fahrt 2017 des SPD-Unterbezirks Vorderpfalz

Veröffentlicht am 22.02.2017 in Ankündigungen

Liebe Genossin, lieber Genosse, 

wir machen in diesem Jahr einen neuen Anlauf, Euch auf die Sonneninsel Usedom zu locken. Inzwischen haben viele nachgefragt, ob und wann der Unterbezirk die Reise wiederanbietet.

Und hier ist das Angebot für dieses Jahr: 

Wir fahren von Sonntag, 5. November, bis Sonntag, 12. November 2017, nach Zinnowitz in unser „Stammhaus“ CASA FAMILIA zu Andreas Queisner und seinem Team. 

Die Reise durchführen wird in diesem Jahr EBERLE-Reisen aus Hochdorf-Assenheim. 

Die Teilnahme kostet bei einer Unterbringung

im Doppelzimmer pro Person

499,-- Euro und

im Einzelzimmer pro Person

541,-- Euro (uns stehen 15 EZ zur Verfügung).

 

 

 

 

Die Firma EBERLE bietet vorsorglich eine Reiserücktrittsversicherung  (Gruppen-Reiserücktritts-Versicherung) an:

Pro Person im Doppelzimmer:

€ 13,34

Einzelzimmer: € 14,47

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • Fahrt mit modernsten 4-Sterne-Fernreisebussen mit je 44+1 Sitzplätze
  • 7 x Übernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbüffet
  • 7 x Halbpension (am Ankunftsabend wird noch ein Abendessen bereitgehalten) inkl. der Getränke zum Abendessen
  • alle Zimmer haben DU/ WC, TV, Radio, Telefon, Haartrockner, W-LAN
  • freie Benutzung der benachbarten Bernsteintherme

Allerdings ist die Kurtaxe bitte vor Ort zu zahlen.

Für die, die noch nicht dabei waren, noch folgender Hinweis: 

Das über 700 Jahre alte Zinnowitz gehört zu den schönsten Seebädern auf der Insel Usedom. Seit 1851 ist Zinnowitz ein Seebad. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden Hotels und Pensionen in beeindruckender Bäderarchitektur. Die großzügig angelegte Promenade ist erster Anlaufpunkt für die Gäste. Zwischen  Ostsee und Achterwasser ist der Ort umgeben von Buchen-, Eichen- und Nadelwald. Der weiße, flach abfallende Sandstrand lädt zur Erholung ein. Die Bernsteintherme besitzt ein 850 Quadratmeter großes Meerwasserschwimmbecken. Das vielfältige Angebot für Beauty und Wellness, Kultur und Sport dort und im Casa Familia machen den Aufenthalt in Zinnowitz zu einem kurzweiligen Erlebnis.

Interessierte melden sich bitte schnellstmöglich, spätestens bis zum 15. Juni 2017 an unter: 

EBERLE-Reisen, Langstraße 19, 67126 Hochdorf-Assenheim, Telefon: 06231/7934, Fax: 06231/8084, info@eberle-reisen.de

oder SPD-UB-Ludwigshafen, Maxstraße 65, 67059 Ludwigsahfen, Telefon: 0621-51 3068, Fax: 0621 – 62 78 17, Christina.Vogelsang@spd.de

oder Bürgerbüro Doris Barnett MdB, Maxstraße 65, 67059 Ludwigshafen, Telefon: 0631-51 80 16, Fax: 0621 – 51 33 40, doris.barnett.wk@bundestag.de                  

Das ausführliche Programm erhaltet Ihr spätestens bei Abfahrt, aber seid versichert, dass es wieder interessante Orte zu sehen und zu besichtigen gibt. Natürlich wird es für Interessierte wieder politische Diskussionsabende geben. 

Es wäre schön, wenn aus vielen Ortsvereinen unseres und aus den benachbarten Unterbezirken Mitreisende kommen würden. Denn der Austausch zwischen Genossen und Genossinnen ist bei solchen Fahrten immer spannend und interessant. 

Vielen Dank an Doris Barnett und Ihre Mitarbeiter, die die Reise nach Usedom bereits seit Jahren mit vorbereiten und begleiten.

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung und grüßen Euch ganz herzlich

Martin Wegner, Unterbezirksvorsitzender der SPD-Vorderpfalz

 

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

22.03.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Macht der Kapitalismus unseren Sozialstaat kaputt?
Kevin Kühnert diskutiert im Kamingespräch.


23.03.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
mit Vorstellung aller Stadtratskandidaten.


20.04.2019
Ostereierverteilaktion


04.05.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
Europafrühstück mit Musik.


11.05.2019
Muttertagsaktion


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Vertreten nicht immer unsere Meinung, meistens sogar nicht, sind aber intelligent und streitbar und immer wert zu lesen: Die Nachdenkseiten, herausgegeben von Albrecht Müller.

Sozialdemokratie und studentische Verbindungen – ja geht denn das zusammen? Für viele von uns sind die Korporationen ein rotes Tuch – zum Teil zu Recht. Dennoch gab und gibt es auch in der SPD eine ganze Reihe zum Teil recht bekannter Genossen, die Mitglieder in Studentenverbindungen waren oder sind, angefangen mit Ferdinand Lassalle. Vor einiger Zeit hat sich nun eine Arbeitsgemeinschaft korporierter Sozialdemokratinnen (!) und Sozialdemokraten gegründet, der Lassalle-Kreis, der für Verständigung und Aufklärung sorgen will – bei Verbindungen und in der Partei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber zumindest ein interessantes Experiment.

Wir sind eine Partei, die auf einer wissenschaftlich begründeten Weltanschauung fußt, wir sind eine Programmpartei, wir sind eine Partei mit 150 Jahren Geschichte und wir sind eine Partei, die sich die politische Bildung ihrer Mitglieder, aber auch jedes mündigen Bürgers auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sei daher hier noch auf eine weitere Institution hingewiesen, die uns bei unserer politischen Bildungsarbeit seit langem begleitet und unterstützt: die traditionsreiche Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihren zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Stipendien, einer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.