Bericht AfA, Unterbezirk Vorderpfalz, 2016/2017

Veröffentlicht am 19.11.2017 in Allgemein

Vorlage zur SPD-Unterbezirkskonferenz am 29. 11. 2017

Liebe Genossinnen und Genossen,

nachstehend möchte ich Euch einen kleinen Überblick geben über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Unterbezirk Vorderpfalz.

Sitzungen des Vorstandes 2016

26.01.2016 | 12.04.2016 | 19.07.2016 | 24.08.2016 | 14.11.2016

Unterbezirkskonferenz ohne Wahlen 2016

27.09.2016 mit Beteiligung des AFA Landesvorsitzenden Michael Jung

 

Sitzungen des Vorstandes 2017

07.02.2017 | 07.02.2017 | 28.03.2017 | 15.05.2017 mit Martin Haller MdL |

28.08.2017 | 02.11.2017

Unterbezirkskonferenz mit Neuwahlen 2017

25.09.2017

Vorstand 2016 (gewählt am 15.09.2015)

Vorsitzender:
Holger Scharff

Stellvertreter:
Ronny Vigna
Karl Heinz Weinmann

Schriftführer/Presse:
Thomas Weiland

Beisitzer/Innen:
Friedel Becker
Uwe Bentz
Kai Uwe Büchner
Michael Hwasta
Jürgen Kofink
Frank Meier
Andreas Rennig
Werner Scarbarta
Günter Schramm 

Vorstand ab 25.09.2017

Vorsitzender:
Holger Scharff

Stellvertreter:
Kai Uwe Büchner
Ronny Vigna

Beisitzer:
Michael Hwasta
Jürgen Kofink
Frank Meier
Werner Scarbarta
Günther Schramm

Kooptiert bisher:
Karl-Heinz Weinmann

Gespräche mit anderen Verbänden und Personen

14.11.2016 Gespräch mit dem DGB Regionalgeschäftsführer Rüdiger Stein
15.05.2017 Gespräch mit dem Parl. Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Martin Haller MdL
28.08.2017 Gespräch mit Thomas Breuer IG Bau

Vertretung in den oberen Gliederungen der AfA

Die gewählten Vertreter / Innen aus unserem Unterbezirk besuchen regelmäßig die eingeladenen Sitzungen des Regional- und Landesvorstandes. Sie nehmen ebenfalls nach ihren terminlichen Möglichkeiten an den Firmenbesuchen teil, die der Landesverband zusammen mit den Gliederungen der AFA organisiert.

Mitarbeit beim AfA Landesvorstand bei der Erarbeitung des Gerechtigkeitsmemorandum. Papier wurde auch mit den anderen Arbeitsgemeinschaften erstellt.

Inhaltliche Fragen und Themen 2016 | 2017

  • Rente 67 / 70
  • Paritätische Krankenversicherung – mehr Druck in der Öffentlichkeit machen
  • Diskussion über die Höhe Mindestlohn
  • Kontrolle Mindestlohn
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Mann und Frau
  • Befristete Arbeitsverträge bei Lehrer / Innen, die mit Ferienbeginn enden
  • Keine Anrechnung von Zulagen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf die Höhe des Mindestlohnes
  • Asylbewerber dürfen keinen geringeren Mindestlohn erhalten als gesetzlich geregelt
  • Gemeinnützige Arbeit – Asylbewerber müssen auch den einen Euro erhalten und nicht nur 80 Cent
  • Werkverträge / Leiharbeit und der damit verbundene Mißbrauch / keine Ausweitung / Begrenzungen prüfen
  • Mini Jobs – keine Ausweitung
  • Sonntagsarbeit /  keine Ausweitung der Verkaufsoffenen Sonntage
  • Bessere Förderung von Arbeitslosen, insbesondere bei Langzeitarbeitslosen
  • Sanktionen nicht auf Miete und Nebenkosten ausweiten – ohne Wohnung keine Arbeit – totaler Verlust der Existenz
  • Arbeitsplatzabbau im Rhein Neckar Bereich
  • Arbeit 4.0
  • Arbeitsvermittlung ins Rotlicht
  • Ablehnung der Leiharbeit in rheinland-pfälzischen Finanzämtern

Presse der AfA

Zu allen unseren inhaltlichen Themen wurden auch Pressemitteilungen in unserem Wirkungsskreis versandt. Diese sind dann auch immer auf die SPD Homepage Vorderpfalz zu finden unter www.spd-vorderpfalz.de und auch auf der www.afa-rlp.de

Zusammenarbeit zwischen SPD und den Arbeitsgemeinschaften

Auf allen Ebenen und nach meiner Kenntnis in allen Arbeitsgemeinschaften wird die Zusammenarbeit zwischen der SPD und den Arbeitsgemeinschaften für verbesserungswürdig gehalten. Dies gilt besonders auf Landes- und Bundesebene.
Im Unterbezirk Vorderpfalz gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen der AfA und dem SPD Unterbezirk.

Wer will mitarbeiten ?

Es werden immer Genossinnen und Genossen gesucht, die bei uns mitmachen wollen – meldet Euch also bei

Email: holger.scharff@gmx.de

Weitere Infos gerne unter 0177 214 58 68

8. November 2017
Holger Scharff

 

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

22.11.2019, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr
Unterbezirks-Vertreterversammlung mit Vorstandswahl
Mit Alexander Schweitzer und Daniel Stich.


30.11.2019, 11:00 Uhr - 30.11.2019
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
Nikolaus.


Zum gesamten Kalender ...

Interessante Links

Vertreten nicht immer unsere Meinung, meistens sogar nicht, sind aber intelligent und streitbar und immer wert zu lesen: Die Nachdenkseiten, herausgegeben von Albrecht Müller.

Sozialdemokratie und studentische Verbindungen – ja geht denn das zusammen? Für viele von uns sind die Korporationen ein rotes Tuch – zum Teil zu Recht. Dennoch gab und gibt es auch in der SPD eine ganze Reihe zum Teil recht bekannter Genossen, die Mitglieder in Studentenverbindungen waren oder sind, angefangen mit Ferdinand Lassalle. Vor einiger Zeit hat sich nun eine Arbeitsgemeinschaft korporierter Sozialdemokratinnen (!) und Sozialdemokraten gegründet, der Lassalle-Kreis, der für Verständigung und Aufklärung sorgen will – bei Verbindungen und in der Partei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber zumindest ein interessantes Experiment.

Wir sind eine Partei, die auf einer wissenschaftlich begründeten Weltanschauung fußt, wir sind eine Programmpartei, wir sind eine Partei mit 150 Jahren Geschichte und wir sind eine Partei, die sich die politische Bildung ihrer Mitglieder, aber auch jedes mündigen Bürgers auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sei daher hier noch auf eine weitere Institution hingewiesen, die uns bei unserer politischen Bildungsarbeit seit langem begleitet und unterstützt: die traditionsreiche Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihren zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Stipendien, einer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.