Wirtschaftsminister Hendrik Hering zu Gast in Mutterstadt

Veröffentlicht am 18.05.2010 in Wirtschaftspolitik

Auf Einladung von Hannelore Klamm war der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering bereits zum dritten Mal zu Besuch im Rhein-Pfalz-Kreis. Zunächst besuchte der Minister zusammen mit der Abgeordneten und Bürgermeister Günter Beckstein zwei Unternehmen in Dannstadt-Schauernheim. Bei den Firmen Ladwig GmbH und Rotan GmbH bekam Hendrik Hering einen interessanten Einblick in die Tätigkeit der Unternehmen und tauschte sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Unternehmensführung aus. Anschließend informierte er beim Dritten Mutterstadter Wirtschaftsgespräch im Autohaus Henzel über Entwicklungen in der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik.



Gasteber Martin Henzel, Bernhard Kukatzki, MdL Hannelore Klamm, Minister Hendrik Hering, Frau Breitsch vom Autohaus Henzel, Stefan Klee, MdL
Minister Hering wies in Mutterstadt auf die positiven Anzeichen für eine solide wirtschaftliche Erholung in Rheinland-Pfalz hin und meinte: „Als wir uns im letzten Jahr trafen, war noch die Abwrackprämie und damit auch die Wirtschaftskrise das Top-Thema. Nun deuten viele Indikatoren darauf hin, dass sich die Wirtschaft erholt.“ Der Minister nannte hier die Exportzahlen und die Einschätzung des größten pfälzischen Arbeitgebers, der BASF. Mit Stolz verwies er auf die im Bundesdurchschnitt sehr niedrige Arbeitslosenquote im Land, mit der man schon beinahe zu Baden-Württemberg aufschließen könne. Im Rhein-Pfalz-Kreis herrsche mit einer Arbeitslosenquote von 4,0 % praktisch Vollbeschäftigung. Diese Erfolge seien auf das vernünftige Handeln von Tarifpartnern und Arbeitgebern zurückzuführen, die die staatlichen Instrumente zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit wie Kurzarbeit und den Abbau von Arbeitszeitkonten gut genutzt hätten. Aber auch für die kurzen Wege zu Behörden und Verwaltung, die Förderprogramme für Selbständige und High-Tech-Unternehmen sowie die Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II stellte Hendrik Hering der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik ein gutes Zeugnis aus. Zur Griechenlandkrise betonte er, dass es wichtig sei, die Verantwortlichen an den Kosten der Krise zu beteiligen. Die von der SPD schon länger geforderte Börsentransaktionssteuer sei dazu der richtige Weg.
 

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