10.02.2015 in Ortsverein

Ortsverein Fußgönheim veranstaltet Dämmerschoppen zum TTIP

 
Fußgönheim Aktuell 1/2015

Am 26. Februar um 19 Uhr veranstaltet der SPD-Ortsverein Fußgönheim einen Dämmerschoppen zum TTIP, dem umstrittenen Freihandelsabkommen. Referent des Abends wird Rechtsanwalt Martin Wegner sein, der Vorsitzende des Unterbezirks Vorderpfalz. Die Veranstaltung sei hier jedem sehr zur Teilnahme empfohlen. Martin Wegner kennt sich im Thema bestens aus und hat schon öfter in verschiedenen Ortsvereinen darüber referiert.

 

23.08.2012 in Ortsverein

Bruchfest in Maudach, ein voller Erfolg

 
Bruchfest mit Günther Ramsauer, Anke Simon und David Schneider

Auch in diesem Jahr veranstalteten die SPD Ortsvereine Gartenstadt, Oggersheim, Niederfeld und Maudach wieder ein Sommerfest auf dem Bruchfestplatz in Maudach. Übrigens das Fest findet ohne Unterbrechung bereits seit 36 Jahren statt.

06.12.2010 in Ortsverein

Gelunge Öffentlichkeitsarbeit: Der Schloss-Presse-Dienst

 

Vor mehr als 30 Jahren wurde den Maudacher Bürgern „eine Zeitung für Maudach" vorgestellt, der Schloss Presse Dienst.

„Die Zeitung ist ein Versuch neben der Berichterstattung der Tageszeitung und der überregionalen Presse
breiten Raum für Maudacher Probleme, Maudacher Geschehnisse einzuräumen“
, so die Verfasser
der ersten Ausgabe.

Unser Kandidat für die Vorderpfalz

Christian Schreider heißt er, den Wahlkreis Ludwigshafen-Frankenthal gewinnen will er und sich in Berlin für unsere Region einsetzen. Geben  Sie ihm am 26. September 2021 Ihr Vertrauen und Ihre Erststimme – und damit Olaf Scholz Kanzler werden kann, geben Sie der SPD Ihre Zweitstimme.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.