10.12.2020 in Aktuell

Landtagswahlen 2021 – Landesvertreterversammlung der SPD

 

Malu Dreyer mit Spitzenergebnis zur Spitzenkandidatin gewählt

SPD stellt Kandidierende für den Landtag auf – Landesliste repräsentiert ganze Gesellschaft

 

13.12.2019 in Aktuell

Neuwahl des Unterbezirksvorstandes in der Vorderpfalz – Steffi Seiler neue Vorsitzende

 

Ende November hat sich der Unterbezirk der SPD in der Vorderpfalz neu aufgestellt.

In dem großen und damit bedeutsamen Unterbezirk Vorderpfalz (der UB umfasst die Städte Frankenthal, Ludwigshafen, Speyer und den Rhein-Pfalz-Kreis) war eine Neuwahl an der Spitze notwendig geworden, da der langjährige Vorsitzende, Martin Wegner, den Weg für einen Neuanfang freimachen wollte.

11.06.2019 in Aktuell

Ingeborg Sabin wird 65

 

Die Vorderpfälzer Kommunalpolitikerin und langjährige „Haus des Kindes“-Leiterin ist seit 15 Jahren im Bezirkstag Pfalz aktiv.

04.12.2018 in Aktuell

Wunschbäume– Eine Spendenidee zur Weihnachtszeit

 

Von Svenja Budde, stellv. Landesvorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz | jusos-rlp.de

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Und auch wenn wir Jusos Rheinland-Pfalz eindringlich dazu aufrufen, nicht nur vor Weihnachten an die Belange anderer, weniger begünstigter Menschen zu denken und auch wenn es hunderte, tausende unterstützungswürdiger Projekte und Organisationen gibt, so möchte ich doch die Gelegenheit nutzen, auf ein speziell auf zur Weihnachtszeit stattfindendes Projekt aufmerksam zu machen, das mir persönlich am Herzen liegt: „Wunschbäume“.

30.11.2017 in Aktuell

Wahlmarathon der SPD Vorderpfalz

 
Der am 29. 11. 2017 neugewählte UB-Vorstand.

Am Mittwoch wurden in Speyer beim AVO3 in Speyer unter der Versammlungsleitung von Stefanie Seiler die Gremien der SPD Vorderpfalz neu aufgestellt. Einmal mehr wurde bei dieser Gelegenheit deutlich, dass mit der aktuellen Lage der Bundespolitik erheblicher Gesprächs- und Diskussionsbedarf verbunden ist. Soweit in Ansehung der notwendigen Wahlen Zeit war, wurde darüber auch diskutiert.

Unser Kandidat für die Vorderpfalz

Christian Schreider heißt er, den Wahlkreis Ludwigshafen-Frankenthal gewinnen will er und sich in Berlin für unsere Region einsetzen. Geben  Sie ihm am 26. September 2021 Ihr Vertrauen und Ihre Erststimme – und damit Olaf Scholz Kanzler werden kann, geben Sie der SPD Ihre Zweitstimme.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.