18.03.2016 in Geschlechtergerechtigkeit

Frauen haben ein Recht auf mehr!

 

Frauen erhalten im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als Männer. Deshalb wird am 19. März 2016 zum 8. Mal in Folge der Equal-Pay-Day in Deutschland begangen.

11.10.2015 in Geschlechtergerechtigkeit

AsF Vorderpfalz wählt neuen Vorstand – Ursula König wiedergewählt

 
Der neue AsF-Vorstand Vorderpfalz: v.l.: Doris Kannegießer, Ursula König (Vorsitzende) und Zeynep Soysal.

Einen neuen Vorstand wählte die Versammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen am gestrigen 10. Oktober in Ludwigshafen.

Keine Überraschung war die Wiederwahl der bisherigen Vorsitzenden Ursula König – verdienter Lohn und Anerkennung ihrer langjährigen, engagierten Arbeit für die Vorderpfälzer Frauen. Auch ihre bisherige Stellvertreterin Doris Kannegießer wurde wiedergewählt.

Wechsel gab es bei der zweiten Stellvertretenden Vorsitzenden. Dieses Amt wird nun von Zeynep Soysal wahrgenommen. Sie ist Nachfolgerin von Gabriele Tabor aus Speyer.

06.10.2010 in Geschlechtergerechtigkeit

Thema: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 
die Referentinnen Astrid Klug (Mitte), Katrin Kirchner (links) und Hannelore Klamm

Zu einem Frauenfrühstück nach Fußgönheim hatte Hannelore Klamm am Samstag, 2. Oktober eingeladen. Referentin war SPD-Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug, die über Frauen im Beruf sprach. Sie betonte, daß die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein besonders wichtiges Thema ist, das alle angeht. Eine bessere Kinderbetreuung und mehr Ganztagsschulen sind hier der richtige Weg. Frauen sind in ihren Berufen nicht weniger qualifiziert als Männer, oft fehlt es ihnen aber an Netzwerken und eben an einer guten Kinderbetreuung, um diese Möglichkeiten auch gleichermaßen zu nutzen. Eine gute Familienpolitik, wie sie die SPD in Rheinland-Pfalz schon seit Jahren macht, fördert daher alle: Eltern, Frauen wie Männer, und besonders die Kinder.
Dem Vortrag von Astrid Klug folgte eine angeregte Diskussion. Viel Beifall bekam die Autorin Katrin Kirchner aus Mutterstadt für ihre Texte. David Kukatzki unterhielt mit Klavierspiel.

19.11.2009 in Geschlechtergerechtigkeit

Drei Frauen aus dem Unterbezirk in ASF-Regionalverbandsvorstand gewählt

 

Am 14. November fanden bei der Regionalverbandskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Neuwahlen statt. Drei Genossinnen aus dem Unterbezirk Vorderpfalz wurden dabei in den neuen Vorstand des ASF-Regionalverbands gewählt. Es sind Ursula König aus Ludwigshafen als Vorsitzende, Else Wentz aus Mutterstadt und Manuela Minke-Wiegand aus Lambsheim als Beisitzerinnen.

28.04.2009 in Geschlechtergerechtigkeit

ASF-Frauen aus dem Unterbezirk beim Landesparteitag

 

Die ASF aus dem Unterbezirk Vorderpfalz war beim SPD-Landesparteitag am 21. März in der Ludwigshafener Eberthalle vertreten. Großes Lob ernteten die Genossinnen für ihren liebevoll gestalteten Ausstellungsstand zum Thema "90 Jahre Frauenwahlrecht".
Im Bild: ASF-UB-Vorsitzende Ursula König, Beisitzerinnen Elke König und Else Wentz mit dem Ludwigshafener SPD-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang van Vliet.

Aktuelle Termine

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22.03.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Macht der Kapitalismus unseren Sozialstaat kaputt?
Kevin Kühnert diskutiert im Kamingespräch.


23.03.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
mit Vorstellung aller Stadtratskandidaten.


20.04.2019
Ostereierverteilaktion


04.05.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
Europafrühstück mit Musik.


11.05.2019
Muttertagsaktion


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Vertreten nicht immer unsere Meinung, meistens sogar nicht, sind aber intelligent und streitbar und immer wert zu lesen: Die Nachdenkseiten, herausgegeben von Albrecht Müller.

Sozialdemokratie und studentische Verbindungen – ja geht denn das zusammen? Für viele von uns sind die Korporationen ein rotes Tuch – zum Teil zu Recht. Dennoch gab und gibt es auch in der SPD eine ganze Reihe zum Teil recht bekannter Genossen, die Mitglieder in Studentenverbindungen waren oder sind, angefangen mit Ferdinand Lassalle. Vor einiger Zeit hat sich nun eine Arbeitsgemeinschaft korporierter Sozialdemokratinnen (!) und Sozialdemokraten gegründet, der Lassalle-Kreis, der für Verständigung und Aufklärung sorgen will – bei Verbindungen und in der Partei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber zumindest ein interessantes Experiment.

Wir sind eine Partei, die auf einer wissenschaftlich begründeten Weltanschauung fußt, wir sind eine Programmpartei, wir sind eine Partei mit 150 Jahren Geschichte und wir sind eine Partei, die sich die politische Bildung ihrer Mitglieder, aber auch jedes mündigen Bürgers auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sei daher hier noch auf eine weitere Institution hingewiesen, die uns bei unserer politischen Bildungsarbeit seit langem begleitet und unterstützt: die traditionsreiche Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihren zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Stipendien, einer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.