19.11.2017 in Allgemein

Bericht AfA, Unterbezirk Vorderpfalz, 2016/2017

 

Vorlage zur SPD-Unterbezirkskonferenz am 29. 11. 2017

Liebe Genossinnen und Genossen,

nachstehend möchte ich Euch einen kleinen Überblick geben über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Unterbezirk Vorderpfalz.

07.04.2017 in Allgemein

Walter Feiniler neuer Geschäftsführer in der SPD-Regionalgeschäftsstelle Vorderpfalz

 
Walter Feiniler am ersten Arbeitstag; mit Christina Vogelsang, Julia Troubal und Martin Wegner (von links).

Am 1. April 2017 beginnt Walter Feiniler seine Tätigkeit als Geschäftsführer des SPD Unterbezirks. Walter Feiniler ist seit 1989 Mitglied der SPD und in unterschiedlichen Gremien und Funktionen der Partei seit Jahrzehnten aktiv.

16.12.2016 in Allgemein

Barnett mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

 
Doris Barnett Empfängt das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Bundestagspräsident Norbert Lammers.

Der vorderpfälzischen Bundestagsabgeordneten Doris Barnett wurde am 14.​ Dezember 2016 in Berlin das Bundesverdienstkreuz verliehen.

02.08.2014 in Allgemein

AFA Unterbezirkskonferenz mit dem Landtagsabgeordneten Martin Haller

 

Zufrieden blickte AFA Unterbezirksvorsitzender Thomas Weiland auf die Arbeit der letzten Monate zurück. So hat der AFA  Unterbezirk die Fusion vollzogen und besteht nun aus Speyer, Ludwigshafen, Frankenthal und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Der Unterbezirk ist sehr aktiv und nutzte in der Vergangenheit bei allen Konferenzen die volle Delegiertenzahl aus. Durch diese Tatsache konnten auch einige inhaltliche Themen in den überörtlichen Gremien durchgesetzt werden. Weiland informierte über die Aktivitäten in den zurückliegenden Wahlkämpfen. Besonderen Dank galt der AFA Betriebsgruppe der BASF für ihren Einsatz im Europawahlkampf.

10.01.2014 in Allgemein

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm aus Mutterstadt feiert fünfundsechzigsten Geburtstag

 

Die Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtags, Hannelore Klamm, feiert am 13. Januar 2013 ihren 65. Geburtstag.

Seit 1994 ist die Mutterstadterin Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag, 2006 wurde sie zur Vizepräsidentin des Parlaments gewählt.

„Hannelore Klamm ist eine engagierte Politikerin, die sich mit Freude und Begeisterung für die Menschen in ihrem Wahlkreis einsetzt. Ihre Vernetzung und bürgernahe Politik erfahren parteiübergreifend eine hohe Wertschätzung“, so der Vorsitzende der SPD Vorderpfalz, Martin Wegner.

Aktuelle Termine

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26.01.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


16.02.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


16.03.2019, 15:00 Uhr - 00:00 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


16.03.2019, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
Kundgebung: JA zur Menschlichkeit. Klar gegen Rassismus!
Schirmherrin: Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (angefragt). Zwischenkundgebung am Berliner Platz und Sc …


23.03.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
mit Vorstellung aller Stadtratskandidaten.


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Vertreten nicht immer unsere Meinung, meistens sogar nicht, sind aber intelligent und streitbar und immer wert zu lesen: Die Nachdenkseiten, herausgegeben von Albrecht Müller.

Sozialdemokratie und studentische Verbindungen – ja geht denn das zusammen? Für viele von uns sind die Korporationen ein rotes Tuch – zum Teil zu Recht. Dennoch gab und gibt es auch in der SPD eine ganze Reihe zum Teil recht bekannter Genossen, die Mitglieder in Studentenverbindungen waren oder sind, angefangen mit Ferdinand Lassalle. Vor einiger Zeit hat sich nun eine Arbeitsgemeinschaft korporierter Sozialdemokratinnen (!) und Sozialdemokraten gegründet, der Lassalle-Kreis, der für Verständigung und Aufklärung sorgen will – bei Verbindungen und in der Partei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber zumindest ein interessantes Experiment.

Wir sind eine Partei, die auf einer wissenschaftlich begründeten Weltanschauung fußt, wir sind eine Programmpartei, wir sind eine Partei mit 150 Jahren Geschichte und wir sind eine Partei, die sich die politische Bildung ihrer Mitglieder, aber auch jedes mündigen Bürgers auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sei daher hier noch auf eine weitere Institution hingewiesen, die uns bei unserer politischen Bildungsarbeit seit langem begleitet und unterstützt: die traditionsreiche Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihren zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Stipendien, einer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.