24.04.2013 in Energie und Umwelt

„Essen mit Genuss – geht das noch? Verbraucherschutz beginnt mit Tierschutz und guten Produkten.“

 

Doris Barnett (MdB) und Heinz Paula (MdB) laden im Namen der SPD-Bundestagsfraktion ein zum Informationsabend „Fraktion vor Ort“:
„Essen mit Genuss – geht das noch? Verbraucherschutz beginnt mit Tierschutz und guten Produkten.“

Donnerstag, 2. Mai ab 18.30 Uhr
in der Friedenshalle Großniedesheim.

Die Kette von Lebensmittelskandalen in Deutschland, aber auch in Europa, reißt nicht ab. Nach den neuesten Meldungen über falsch deklarierte tierische Produkte ist es auch den Menschen bei uns in der Region Vorderpfalz, dem „Gemüsegarten“ von Rheinland-Pfalz, wichtig zu wissen, was auf den Teller kommt.

11.03.2012 in Energie und Umwelt

„Energiewende: Auswirkungen und Gestaltungsräume für Stadtwerke und Kommunen?“

 

Das Thema Energiewende ist in aller Munde und wird die Energielandschaft künftig nachhaltig verändern. So ist es Ziel der Landesregierung von RLP, den im Land verbrauchten Strom bis 2030 komplett aus regenerativen Energien zu erzeugen.
Eine große Herausforderung, die es gilt gemeinsam zu bewältigen, auch von den Kommunen und lokalen Stadtwerken. Wir brauchen auch in Zukunft eine zuverlässige und bezahl- bare Energieversorgung.
Die SPD Stadtratsfraktion lädt deshalb zu einer Fachveranstaltung
am 17. April 2012, 18:00 Uhr, Rathaus, Stadtverwaltung Ludwigshafen, Ratssaal, ein.

28.02.2012 in Energie und Umwelt

SPD-Landtagsfraktion bei der Pfalzwerke AG

 
Günther Ramsauer mit der SPD-Landtagsfraktion bei der Pfalzwerke AG

Der größte kommunale Energieversorger in der Pfalz, die Pfalzwerke AG wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Anlass für den Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Günther Ramsauer mit einer Delegation seiner Landtagsfraktion das traditionsreiche Unternehmen zu besuchen, darunter auch der Mainzer Fraktionschef und frühere Wirtschaftsminister Hendrik Hering, der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher Jens Guth sowie die Ludwigshafener Politikerinnen Anke Simon, MdL und Heike Scharfenberger.

25.08.2011 in Energie und Umwelt

Schwarz- gelbe Bundesregierung bleibt stecken auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien

 

„Die Bundesregierung wird nicht müde, die Bedeutung der Energieeffizienz für das Erreichen der klima- und energiepolitischen Ziele mit markigen Worten zu betonen, bleibt aber bei der Umsetzung weiter hinter ihren Ankündigungen und den Erfolgen der letzten Legislaturperiode zurück. Die konkreten Maßnahmen, mit denen die energetische Sanierung des Gebäudebestandes gesichert werden soll, sind unzureichend konzipiert, unterfinanziert und sozial unausgewogen,“ erklärte der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Becker bei der Info-Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion in Ludwigshafen, zu der die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett eingeladen hatte.

17.06.2011 in Energie und Umwelt

Energiekonsens für Rheinland-Pfalz – sozial gerecht und ökonomisch erfolgreich

 

Eckpunkte der Rede des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Hendrik Hering, anlässlich der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten

Damit die Energiewende gelingt, zählen Glaubwürdigkeit und Orientierung, die die Politik in elementaren Fragen wie der Energieversorgung der Zukunft vorgeben muss.
Nach dem Herbst der Fehl-Entscheidungen ist die Bundesregierung zu einem Frühjahr der Korrekturen gezwungen. Das von Schwarz-Gelb beschlossene „Energiepaket“ ist nicht die Einleitung der Energiewende, sondern das Eingeständnis schwarz-gelber Irrwege.

Aktuelle Termine

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24.08.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


22.09.2019 - 22.09.2019
Pfalztreffen der SPD


28.09.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


26.10.2019, 11:00 Uhr - 13:30 Uhr
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen


30.11.2019, 11:00 Uhr - 30.11.2019
Rotes Frühstück der SPD Ludwigshafen
Nikolaus.


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Vertreten nicht immer unsere Meinung, meistens sogar nicht, sind aber intelligent und streitbar und immer wert zu lesen: Die Nachdenkseiten, herausgegeben von Albrecht Müller.

Sozialdemokratie und studentische Verbindungen – ja geht denn das zusammen? Für viele von uns sind die Korporationen ein rotes Tuch – zum Teil zu Recht. Dennoch gab und gibt es auch in der SPD eine ganze Reihe zum Teil recht bekannter Genossen, die Mitglieder in Studentenverbindungen waren oder sind, angefangen mit Ferdinand Lassalle. Vor einiger Zeit hat sich nun eine Arbeitsgemeinschaft korporierter Sozialdemokratinnen (!) und Sozialdemokraten gegründet, der Lassalle-Kreis, der für Verständigung und Aufklärung sorgen will – bei Verbindungen und in der Partei. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber zumindest ein interessantes Experiment.

Wir sind eine Partei, die auf einer wissenschaftlich begründeten Weltanschauung fußt, wir sind eine Programmpartei, wir sind eine Partei mit 150 Jahren Geschichte und wir sind eine Partei, die sich die politische Bildung ihrer Mitglieder, aber auch jedes mündigen Bürgers auf ihre Fahnen geschrieben hat. Es sei daher hier noch auf eine weitere Institution hingewiesen, die uns bei unserer politischen Bildungsarbeit seit langem begleitet und unterstützt: die traditionsreiche Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihren zahlreichen Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Stipendien, einer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie.

Historisches: Organisationen der Arbeiterbewegung

Zur SPD gehörte einst, wenn auch nicht organisatorisch, so doch ideell und personell verbunden, ein ganzes Bündel von Massenorganisationen – Bestandteile der Arbeiterbewegung, die der Masse der Werktätigen das ermöglichen sollten, was dem Einzelnen nicht möglich war. Vom Ich zum Wir! Ein anderer Beweggrund war, den bürgerlich geprägten Vereinen proletarische Organisationen entgegenzustellen.

Besonders deutlich wird das zum Beispiel bei dem „Touristenverein Die Naturfreunde“, dessen erste zarte Keime sich schon seit 1895 erhoben. Die Naturfreunde verstehen sich immer noch ausdreücklich als ein politischer Freizeitverband sowie ein Gegengewicht zum bürgerlichen Deutschen Jugendherbergswerk und bieten entsprechende Bildungsveranstaltungen in ihren etwa 400 Naturfreundehäusern.

Als „Selbsthilfe der Arbeiterschaft“ hat Friedrich Ebert einmal die am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz, SPD-Abgeordnete der NAtionalversammlung, gegründete Arbeiterwohlfahrt bezeichnet. Heute ist sie einer der sechs großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland und betreibt Heime aller Art, Auskunfts- und Beratungsstellen, Altenclubs, Selbsthilfegruppen und vieles mehr.

Ebenso ein Teil der Arbeiterbewegung war ursprünglich der Arbeiter-Samariter-Bund. Seine Keimzelle lag in Erkner bei Berlin. Nach einem Unfall, bei dem mehrere Arbeiter verunglückten, beschlossen sechs Berliner Zimmerleute, einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für Arbeiter zu organisieren. Heute ist der ASB eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland und ist mit zahlreichen Schwesterorganisationen in den meisten europäischen Ländern international verbunden.

Neben diesen drei herausragenden Beispielen gab es im Umfeld der SPD und der mit ihr verbündeten Gewerkschaften – vor der Nazizeit im ADGB, heute im DGB – eine vielfältige Vereinswelt an Arbeiterchören, Arbeiter-Sportvereinen, Bildungsvereinen, Baugenossenschaften und so weiter, die 1933 völlig zerstört worden und nach dem Krieg kaum noch wiederbelebt wurde.

Eine Ausnahme ist das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Kampfverband für Republik, Demokratie und Grundrechte, gegründet 1924! Ins Leben gerufen wurde das Reichsbanner als republikanisch-demokratisches Gegengewicht zu den links- und rechtsradikalen Frontkämpferbünden „Roter Frontkämpferbund“ (KPD-nah), „Stahlhelm“ (DNVP-nah) sowie der zum NSDAP-Organisationsbestand gehörenden SA. Die Gründer des Reichsbanners kamen aus den drei uneingeschränkt staatstragenden Parteien der Weimarer Koalition, der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), dem katholischen Zentrum (Z) sowie vor allem und mit starkem Übergewicht der SPD. 1933 umgehend von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst, wurde das Reichsbanner 1953 wiedergegründet und existiert heute als Organisation der politischen Bildung sowie als Traditionsträger des alten Reichsbanners von vor 1933.